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Welche Thematik im Buch behandelt wird:

Die Gewinne aus einer Mediation für Individuum und Organisation beschränken sich heute oft noch auf die Konfliktbeilegung.
In der Mediation liegt jedoch deutlich mehr Potenzial.

Eine Transfer-orientierte Prozessgestaltung fokussiert neben der Konfliktklärung vor allem die Vertiefung und Erweiterung der persönlichen Konfliktkompetenzen der Medianden. Die Kooperations- und Konfliktkultur der Organisation werden dadurch nachhaltig genährt. Gestärkte Arbeitsbeziehungen, die Verbesserung der betrieblichen Gesundheit und reduzierte Konfliktkosten stützen die Krisen-, Entwicklungs- und Zukunftsfähigkeit von Organisationen.

Der aus der Praxis konzipierte und mit relevanten Wissenstheorien unterlegte Transfer-orientierte Mediationsprozess, der über die „eigentliche“ Mediation hinauswirkt, wird mit Fallskizzen und exemplarischen Praxisanwendungen beschrieben und einem ausführlichen Interventionsteil ergänzt.

„Die Thematik dieses Buchs ist für die Zukunft der Mediationskultur hoch bedeutsam und stellt einen innovativen Beitrag zur Mediationsliteratur dar.“ Prof. em. Dr. Leo Montada, Universität Trier

  

Wie das Buch aufgebaut ist:

Teil A umfasst die Herleitung der Konzeption und skizziert die relevanten Hintergrundtheorien. Dabei werden jedoch keine Grundlagen oder kritische Diskurse zwischen den Disziplinen beleuchtet, sondern die Leitgedanken ausgewählt, die meiner Meinung nach eine besondere Relevanz für die Mediation im Allgemeinen und für den Transfer-orientierten Prozess im Speziellen haben. Teil A gibt zudem eine detaillierte Beschreibung des Phasenmodells der Transfer-orientierten Mediation. Mein Blick in die (von mir erwünschte) Zukunft der Mediation und meine persönlichen Fantasien und Ideen hierzu bilden den Abschluss von Teil A.

Teil B widmet sich der Haltung des Transfer-orientierten Mediators. Dabei stehen für mich die (Selbst-)Reflexion, die Achtsamkeit und eine wertschätzende Annäherung im Vordergrund. Hier finden sich verschiedene Übungen, die der interessierte Mediator allein oder mit Fachkollegen als Anregung mitnehmen kann.

Teil C beinhaltet eine kleine Auswahl an Interventionen, die mir häufig die gewünschte Unterstützung im Prozess der Medianden im Sinne der Selbstklärung, des Perspektivenwechsels etc. gebracht haben. Zum Teil sind es Interventionen aus meinen Aus- und Weiterbildungen in Systemischen Strukturaufstellungen, Logosynthese und Hypnosystemik, die ich für meinen Mediationskontext adaptiert habe. Viel Herzblut steckt in den erfahrungsbasierten Ausführungen zum (praktischen) Umgang mit starken Emotionen und Reaktanz.

Teil D skizziert anonymisierte Sequenzen (!) aus drei Praxisaufträgen der Transfer-orientierten Mediation. Um diese Praxis vertieft zu illustrieren und die Haltung dieses Ansatzes greifbar zu machen, gebe ich zusätzlich meine aus verschiedenen Mediationen zusammengestellten Formulierungen zu den verschiedenen Prozessschritten exemplarisch wieder.

 

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